Kuba gründet einen Le-Guin-Leseclub und hat schon den ersten Buchstapel durch. Marta bringt stapelweise Mollusken-Fakten mit, unter anderem über die wahrscheinlich längste Muschel der Welt. Es gibt eine Serienempfehlung und wir hören einiges aus dem Genre Future Funk.
Kapitelchen & Tracklist
0:00:00 Night Tempo – Dystopia CC BY-NC-SA
0:03:44 Muscheln (und Salz)
0:34:44 TANUKI – 腕の中でDancin‘ CC BY-NC-ND
0:37:31 The Prisoner / Nummer 6
0:59:54 Dreamcastle™ – when the other 5th grade boys found out i watched power puff girls for a week CC BY-NC-ND
1:02:08 Audiorätsel
1:18:01 HATENA – SEN2333 CC BY-NC-SA
1:21:10 LeGuin Book Club
1:48:09 Android Apartment – 涙と恐怖 [Wipe away your tears], to the unknow. CC BY
1:52:05 Amiga Deluxe – Maybe This Time CC BY
1:54:47 Bofinajo – Bright Body CC BY-NC

Flyer 1
Alt-Text: Makro-Fotografie von zwei Kauri-Muscheln von oben (keine Münder sichtbar). Eine etwas größer, braun grau gesprenkelt, die andere hellgrau-gestreift. Bezeichnet mit Marta bzw. Kuba; die Typo (Titel, Themen), eingequetscht und richtungwechselnd zwischen den Muscheln, ist gefärbt mit einem unpassenden blau-rot-Verlauf nach innen.

Flyer2
Alt-Text: mehrere Kristalle präsentieren sich auf einer Glasscheibe, einem Scanner-bett, von hinten gleichmäßig be- und durchleuchtet. Der Scanner ist ein geometrischer Hintergrund für die architektonischen Salzkristalle, die sich wie mehrere Bungalows mit Kapitellen zusammengeklumpt haben. Ihnen folgen chaotischere Kristall-Klumpen, unscharf im Hintergrund. Darüber Typo (Titel, Themen), technischer Font, mit knalligem blau-rot-Verlauf.
Shownotes
- Salinen und Muschelmuseum
- The Prisoner / Nummer 6
- Audiorätsel
- Ursula K. Le Guin, die besprochenen Bücher bei Wikipedia:
- Future funk bei Wikipedia
Credits & Lizenz
Cover: basierend auf Robert Fludd Metaphysik und Natur- und Kunstgeschichte beider Welten, nämlich des Makro- und des Mikrokosmos, 1617; Public Domain via Wikimedia Commons
Diese Folge erscheint unter CC BY-NC-SA 3.0, d.h. unsere Inhalte gerne teilen, remixen, aber uns bitte erwähnen und ja kein Geld verdienen! Musik siehe jeweilige Lizenzen.
Cooler Typ. Coole Folge.
Fazit: Alles cool!
Kenn mich mit der Jugendsprache nicht mehr so aus. Gibt es eine Steigerung von „cool“? „Imba?“
Frag mich auch gerade, was die Steigerung von „cool“ auf klingonisch heißt? Andre sag mal! ;P
Die Steigerung von „cool“ lass ich auf klingonisch auch gelten für diese Folge…
Bis bald <3
Hallo Dennis (bzw. «De’nIS»)!
Ja, Jugendsprache ist da so ’ne Sache… was sagt man? Übelst cool? Mega cool? Auf Klingonisch gibt’s einige Optionen allein für „cool“, z.B. «vIl», was eher „cool sein, schick sein“ heißt, sich also vielleicht eher aufs Äußere bezieht. Das ist ein Slang-Wort. Ein weiteres Slang-Wort auf Klingonisch wäre «qu’» „großartig sein, wunderbar sein, exzellent sein“. «Huv» und «nong» sind zwei weitere Slang-Wörter, die laut Marc Okrand (dem Erfinder des Klingonischen) aber altmodisch sind. Was man aber oft von Klingonischsprechern hört, wenn sie etwas cool finden, ist «Dun» „wundervoll sein, großartig sein“, das ist an sich auch kein Slang-Wort.
Um zu sagen, dass etwas „sehr _____“ ist (also eigentlich eine Verstärkung, keine Steigerung), würde man das Suffix «-qu’» direkt an das Verb anhängen. Ich selber würde auch sagen: «Dunqu’!» „(Das war) echt cool!“
Dieses Wochenende ist übrigens online auch das «qepHom», das jährliche deutsche Klingonistentreffen bzw. der Klingonischkurs, der sonst im November immer in Saarbrücken stattfindet, dieses Jahr allerdings online. Bin schon sehr gespannt…
Viele Grüße aus Leipzig!
— André