Die neuesten Auswüchse der selbstlernenden Systeme. Als jemand der sich angeblich atypisch Pullover auszieht (Kopf-rein-Arm-rein-Arm-rein statt Bund-hochziehen-Alles-auf-links-statisch-aufgeladen) fühle ich mit diesen Legowürstchen.

  • Wieso diese Gesichter! Aaaargh. Wie können die so exakt-50%-angespannt bleiben!
  • Bitte auf Mister „Geodesic“ achten. Was macht der da unter seiner Achsel!
  • Money Shot: ganz am Ende, „Failure Case for T-Shirt Controller“, das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen.
  • Boingboing: „they taught body-shame to an AI, leaving it with an unstoppable compulsion to clothe itself before the frowning mien of God.“
  • Im Radio lief gerade Everything Is Recorded, was ich als Soundtrack zu diesem Video sehr empfehlen kann.

Wieso wir die letzten Tage so viel Oumuamua-Clickbait vermeiden mussten:

Such language, especially from a source like Harvard scientists, is catnip for online news editors, with the possibility of using phrases like „aliens,“ and „mysterious cigar-shaped object,“ and „Harvard researchers“ in the same headline. […] „Some of us are more conservative, of course,“ [astrophysicist Katie Mack] continued. „And it surely varies by field. But in my area (astrophysics/cosmology), there’s generally no downside to publishing something that’s (a) somehow interesting and (b) not completely ruled out, whether or not it ends up ‚the right answer.'“

Trippy sci fi comix from Koyama:

„The servants confined to the virtual mind palaces of despotic dreamers have found their furies in the form of the Mindhunters: masked vigilantes who burgle brainpower. Pop and ancient culture collide in searing colour in this melange of Astro Boy and Attic tragedy.“ :o

N.b.: „8 x 10”, 392 pages“ :O

Enthüllt – neben Sean Youngs Rachael – viel mehr unechte/CG Schauspieler_innen. Ich war überrascht und irgendwie enttäuscht, was aber wahrscheinlich zum Thema passt? Natürlich hätte ich mir denken können, dass ineinander gestülpte Hologramme vermutlich nicht practical oder mit oldschool Masken zu machen sind, andererseits bin ich auch froh beim Schauen nicht darüber nachgedacht zu haben.
Auffällig auch die Inszenierung der Effekte: Im ersten Teil (Greenscreens) musste ich jede Einstellung nochmal zurückspulen; später, beim Auf- und Zusammenfalten der Layer mit 3D-Models und den „Explosionszeichnungen“ (pun indented) dominiert eine demo-artige Dramatik (passend zum generisch rockigen Soundtrack). Komisches Genre, diese VFX-Reels!