The long way to a small, angry planet ist eine Space (Soap) Opera, wie ich sie mir immer gewünscht habe, aber die am Ende dann doch ein wenig zu wünschen übrig lässt. Sie spielt auf der Wayfarer, einem Raumschiff, dessen Crew am Ausbau der interstellaren Reise- und Transport-Infrastruktur beteiligt ist. Ihr bis dato größter Auftrag schickt sie auf eine lange Reise zu einer noch nicht angebundenen Region der Galaxis. weiterlesen

In diesem Zeitreise-Spiel versucht man gemeinsam, einen Riss in der Zeitlinie zu flicken. Dazu erkundet man Orte, besteht Würfelproben und löst Rätsel. Ist man dabei zu langsam, wird getötet oder fällt in ein Loch: kein Problem, man kann ja nochmal an den Anfangszeitpunkt reisen. Dann heißt es wieder erkunden, würfeln, rätseln – nur eine Spur uninteressanter. Und so weiter! weiterlesen

Fantastic Scientificness! Scientificity?
Wie werden die Titel von Filmen und Büchern übersetzt und was ist in der Science Fiction besonders? Wir diskutieren und erraten die skurrilsten Übersetzungen!

Theorie und Diskussion bis / Quiz ab 00:51:03

Shownotes:

Credits & Lizenz:

Verwendete Literatur:

  • Nguyen Le Trung Ngon. 2012. An insight into the translation strategies employed in the translation of movie titles from Vietnamese to English. Manuskript, Vietnam National University.
  • Peter Newmark. 1987. A textbook of translation. New York: Prentice Hall.
  • Vladimir Ivir. 1987. Procedures and Strategies for the Translation of Culture. Indian Journal of Applied Linguistics, 13(2), 35-46.

Cover: basierend auf Robert Fludd Metaphysik und Natur- und Kunstgeschichte beider Welten, nämlich des Makro- und des Mikrokosmos, 1617; Public Domain via Wikimedia Commons

Intro/Hintergrundmusik: Lazy Magnet – Masters Of Science Fiction CC BY-NC-SA 3.0 via Free Music Archive (h/t)

Diese Folge erscheint unter CC BY-NC-SA 3.0, d.h. gerne teilen, remixen, aber uns bitte erwähnen und ja kein Geld verdienen!

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In diesem Klassiker von 1964 erzählt Brian Aldiss von einem postapokalyptischen Groß-Britannien, in dem die Menschen immer älter werden und keine neuen mehr nachkommen. Die wenigen Überlebenden werden nicht nur von wilden Wieselhorden geplagt, sondern auch von zunehmender Demenz und übergeschnapptem Fanatismus. Protagonist Greybeard schleppt sich gebrechlich und verwirrt durch diesen Roman. weiterlesen

Abgesehen davon, dass es eine (rudimentäre) Grafik gibt, fühlt sich Heaven’s Vault absolut an wie ein Textadventure, und zwar im besten Sinne: Es gibt Unmengen an exzellenten Dialogen, eine einnehmende Geschichte, und vor allem eine geniale und sorgfältig ausgearbeitete Rätselmechanik, von der man nicht genug kriegen kann. weiterlesen

Futuristische, unirdische Nachrichtenmeldungen!
Thema 1: Microsoft Flight Simulator (ab 1:09)
Thema 2: Focusmate (ab 19:36)
Thema 3: Voynich-Manuskript (ab 39:31)
Thema 4: Interstellares Objekt Borisov (ab 1:00:18)

Science Fiction ist überall und weiß es nicht mal. Fantastische Wissenschaftlichkeit – Der Podcast über Futuristisches, das uns alltäglich begegnet!

Ausführliche Credits, Shownotes und Links auf unserer Website.
Intro/Hintergrundmusik: Lazy Magnet – Masters Of Science Fiction CC BY-NC-SA – so wie dieser Podcast.

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Science-Fiction-Filme sind überall und wissen es nicht mal. Oder?
Über die Erfahrung Parasite zu schauen mit der Erwartung, dass es SciFi-Horror ist.

(Bild: Jeff Wall „Morning Cleaning, Mies van der Rohe Foundation, Barcelona 1999“. Via Phaidon. Eigentlich sagt dieses Bild mehr als mein Artikel…)

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Podcast Cover with Randall Munroe's stick figure signature

We interviewed Randall Munroe about his new book; we learn why you couldn’t land a plane on a ski jump, that he has „reactor operator friends“, how a daily comic can be a very slow movie, why you shouldn’t follow his password tips literally and what his favorite Star Trek episode is!

Interview @ 6:24, discussion (in German) @ 34:00.

Science Fiction is everywhere and doesn’t even know it. Fantastische Wissenschaftlichkeit – Fantastic Scientificness – the podcast about futuristic stuff that we encounter in everyday life!

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Cory Doctorows Aussteiger, die Walkaways, haben ziemlich interessante Ideen und ein gutes Herz. So spannend die abstrakten Sci-Fi-Aspekte sind, so blass bleiben allerdings die Charaktere und ihre Abenteuer.

Die Prämisse ist vielversprechend: In einer nahen Zukunft ist die Ressourcenknappheit durch modernste Recycling- und 3D-Drucker-Technologie so gut wie besiegt. Dennoch sind kapitalistische Strukturen nicht nur übrig geblieben, sondern haben sich noch mehr ins Extreme gesteigert. Eine Handvoll megareicher „Zottas“ versucht durch künstliche Waren-Verknappung und Überwachung an der Macht zu bleiben. Eine neue weltweite Bewegung der „Walkaways“ beschließt sich dem entgegenzustellen, indem sie einfach buchstäblich weggehen und in unbewohnten Gebieten oder verlassenen Städten ihr eigenes Ding machen. weiterlesen

Monte schraubt irgendwas mit einer alten Ratsche am Raumschiff. Im Ohr hat er – und wir im Publikum fast noch lauter – seine Tochter, die schreit und schreit und schreit – nach Zuwendung oder Essen oder weil der Video-Stream von der Erde nur einen rassistischen Klassiker von 1912 zu bieten hat. Wo normalerweise der Sauerstoff-Alarm Dringlichkeit erzeugt, ist dieses futuristisch-unfuturistische Babyfon eine fantastische Neuerung.

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Diese Geschichte wird von einer sogenannten „SecUnit“ erzählt, die ein Erkundungsteam auf einem Planeten beschützen soll. Die Einheit nennt sich selbst in Gedanken Murderbot – zum einen, weil sie in ihrer Vergangenheit unwillentlich für Massenmord eingesetzt wurde, und zum anderen, weil sie sich heimlich selbst gehackt hat und daher theoretisch für die Kunden lebensgefährlich werden könnte. All Systems Red bildet den vielversprechenden Auftakt einer ganzen Reihe von Murderbot Diaries. weiterlesen

VOX ist kein gutes Buch; aber es hat mich dazu gebracht, einen Klassiker zu lesen, mit dem es in Rezensionen immer wieder verglichen wird. Daher hier eine Doppelrezension zu VOX und seiner (nachdem ich beides direkt hintereinander gelesen habe, wirklich nicht zu übersehenden) Vorlage The Handmaid’s Tale.

In Atwoods Klassiker The Handmaid’s Tale erzählt uns eine namenlose Frau von ihrem Leben in einer nahen Zukunft (von damals aus). Eine religiöse Gruppierung ist in den USA an die Macht gekommen, die sehr genaue Vorstellungen davon hat, welche Rolle Frauen in der Gesellschaft einnehmen sollen. Oder, genauer gesagt, welche Rollen: wer das zweifelhafte Glück hat, fortpflanzungsfähig zu sein (was in Atwoods postapokalyptischer, gift- und strahlungsverseuchter Welt inzwischen die Ausnahme ist), kommt in Frage als sogenannte Handmaid; alle anderen – zumindest diejenigen, die nicht in Arbeitslager geschickt wurden – nehmen entweder eine Rolle als Ehefrau (für Gesellschaft oder vielleicht Liebe), Haushaltshilfe oder (inoffiziell) Prostituierte ein. Für jede Rolle gibt es ein striktes Regelwerk und eine klare äußere Markierung: alle zum Gebären vorgesehenen Handmaids tragen beispielsweise Rot und haben einen von „ihrem“ Mann abgeleiteten Namen.

Auch in VOX erzählt uns eine Frau von einer (von uns aus gesehen) nahen Zukunft, in der eine konservative religiöse Gruppierung in den USA rapide an politischer Macht gewonnen hat. Eins ihrer Ziele besteht darin, Frauen zum Schweigen zu bringen. Das setzen sie mit Hilfe technischer Geräte um, die die tägliche Anzahl gesprochener Wörter auf 100 beschränken und ansonsten (per zwangsweise angelegtem Armband) körperliche Schmerzen zufügen. weiterlesen