7 Kommentare

„Wie schön sich die Därme unserer Crew an einer Wand machen würden“
Recap bis / Ausweidung ab 27:34

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Hunters @ Memory Alpha

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Kommentare

  1. Hi Marta & Kuba!

    Die verschlüsselte Botschaft der Sternenflotte ist endlich mal der Beginn eines Story Arcs in dieser Serie, die mit ja leider nicht gerade mit vielen Story Arcs „gesegnet“ ist. Bis zur Auflösung wird es auch noch einige Zeit dauern. Davon hätte ich gern mehr gesehen!

    Neelix fand ich in der Szene mit Tuvok extrem aufdringlich und nervig! Hoffentlich verfällt er nicht in alte Gewohnheiten. Tuvok hat gerade einen Brief von seiner Familie bekommen. Wahrscheinlich möchte er ihn einfach allein lesen und dabei nicht gestört werden! Chakotay hat gerade einen Brief bekommen, in dem ihm mitgeteilt wurde, dass fast alle seine Freunde beim Maquis getötet wurden. Janeway hat gerade einen Brief von Mark bekommen, in dem er von seiner Hochzeit mit einer anderen Frau berichtet. Chakotay und Janeway möchten bestimmt auch nicht, dass Neelix neben ihnen steht und dumme Fragen stellt, während sie ihre sehr persönlichen Briefe lesen.

    Insgesamt hat mir die Verteilung der Briefe aber auch sehr gut gefallen, weil dadurch schöne Charakterszenen entstehen. Der einzige Brief, der mich völlig kalt ließ, war der für Harry.

    Nachdem Tuvok und Seven von den Hirogen gefangen genommen wurden, senden ihre Entführer ein Signal an die Voyager. Kim fängt es auf und sagt zu Janeway:
    „It’s Hirogen, and Tuvok and Seven are on it.“
    Ich fragte mich, woher er plötzlich den Namen der Alien-Spezies kennt und schaute auf http://www.chakoteya.net/ im Transkript der Folge nach. In dieser Szene auf der Brücke wird der Name „Hirogen“ tatsächlich zum ersten Mal erwähnt. Man kann vermuten, dass der Name in der Nachricht enthalten war. Dann stellt sich aber die Frage, wie der Universaltranslator in einer Botschaft, die in einer unbekannten Sprache geschrieben oder gesprochen wurde, einen Eigennamen erkennen kann. Das Wort „Hirogen“ könnte buchstäblich alles bedeuten, vielleicht ist es die Übersetzung von „fremdes Raumschiff“ und die unbekannte Spezies bezeichnet damit die Voyager. Egal wie technisch ausgefeilt der Universaltranslator auch sein mag: Ohne Kontext ist es unmöglich, eine einzelne Nachricht zu übersetzen! Das wäre so, als ob ich versuchen würde, einen Zeitungsartikel in einer mir unbekannten Sprache zu lesen. Ohne Zugang zu Hilfsmitteln wie einem Wörterbuch, dem Internet oder die Unterstützung einer Person, die diese Sprache spricht, habe ich keine Chance.

    In ihrem Logbucheintrag sagt Janeway am Ende:
    „Seven of Nine and Commander Tuvok suffered no serious physical damage after their encouter of the alien ship.“ Warum ist es plötzlich wieder ein „alien ship“, obwohl sie den Namen der Spezies schon kennen?

    Mit den heteronormativen Hirogen habe ich ab der nächsten Folge („Beute / Prey“) noch mehr Probleme als hier.

    MfG

    Michael

    1. Hi!
      Einigkeit wieder hergestellt :)
      Stimmt, vielleicht ist Neelix deshalb eher offscreen der Postbote; sie hätten vielleicht nicht den neugierigsten Typen dafür wählen sollen. Moral-und-Gossip-Offizier Neelix…
      Gut beobachtet zu UT vs Hirogen, passt zu dieser UT-Parodie, die ich gerade gepostet hatte. Die Hirogen, das Känguruh unter den Spezies :) Und passt auch zu diesem Dauerjoke, dass unsere Erde ja auch eben „Erde“ (Erdboden/Humus/Dreck) benannt ist.

      1. Gute Parodie! XD Apropos „Hot Shots“ und „Parodie“: Wo sind eigentlich die Parodie- und Satire-Filme hin? Es gibt zwar ein paar neuere Filme wie „Kung Fu Hustle“ und „Shaun of the Dead“, aber solche Perlen wie „They Live“, „Hot Shots“ und „Airplane!“ sind schon 30, 40 Jahre alt. Früher war mehr Satire/Parodie! ;)

        1. es gab noch die ganzen „Movie-Movies“, die mit, glaube ich, Scary Movie angefangen haben. Die vermisse ich jedenfalls nicht.
          Es könnte sein, dass der Tod der Komödie mit dem, äh, Aushöhlen des Film-Mittelstands zu tun hat: d.h. es gibt entweder winzige Indie-Filme oder Riesenblockbuster… wo, interessanterweise, Netflix gerade ansetzt und sich interessante „nischigere“ Komödien erlaubt. Hab dort gerade „Wine Country“ geschaut. Not great, not terrible. Was die reinen Parodien angeht, die scheinen tatsächlich ausgestorben zu sein (Zeitgeist?), außer eben, die von dir erwähnten. Und z.B. Tropic Thunder (der, was PC angeht, leider auch in den 70ern hängengeblieben ist ;)

          1. Das Verschwinden des Film-Mittelstandes wurde im Podcast „Second Unit“ auch schon diskutiert. Ich glaube, dass es mit zwei anderen Trends einhergeht:

            1. Ungefähr seit dem Jahr 2000 gehören sind nahezu alle finanziell erfolgreichen Filme Sequels, Prequels, Reboots oder Roman-/Comicverfilmungen. Von Seiten der Autoren/Studios wird kaum noch eine Eigenleistung hinsichtlich der Story erbracht. Alle verlassen sich auf schon etablierte Geschichten, Universen und Charaktere. Bei Streaming-Diensten kenne ich mich nicht gut aus, weil ich selbst keinen nutze. Aber auch dort scheinen viele der Serien, die aktuell einen großen „Buzz“ erzeugen, in diese Kategorie zu gehören: „Game of Thrones“ = Romanverfilmung, „The Expanse“ = Romanverfilmung, „Altered Carbon“ = Romanverfilmung, „The Man in the High Castle“ = Romanverfilmung, „The Handmaid’s Tale“ = Romanverfilmung, „West World“ = Neuauflage eines 70er-Jahre-Streifens. Das ist für mich ein gewisser Vorteil, weil ich lieber Romane lese und alte Filme gucke als mich mit dem „neuen“ (eigentlich alten) Zeug zu beschäftigen.
            Felo sagte in seinem Podcast „Data sein Hals“, dass die Streaming-Serien nur Massenware sind und er die meisten einfach so „wegguckt“, ohne dass sie einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Wenn dann auch noch vieles auf alten Stoffen basiert, kann ich mir das Geld auch gleich sparen.

            2. Es gibt (zumindest in meiner Wahrnehmung) immer weniger Regisseure, die richtige „Originale“ sind und einen eigenen Stil verfolgen. Die Filme von Regisseuren wie John Carpenter, Quentin Tarantino, Michael Mann, Brian De Palma, Martin Scorsese, Stanley Kubrick und anderen haben mich als Kind und Jugendlicher stark beeinflusst. Heutzutage hat sich das sehr gewandelt. Selbst so ein Urgestein wie Stephen Spielberg liefert heute kaum noch einen Film ab, der mich begeistert.
            Vielleicht sollte ich mehr Regisseurinnen kennen, aber bis auf Kathryn Bigelow fällt mir kaum jemand ein.
            Männer wie Jim Jarmusch und Krzysztof Kieślowski waren schon immer Arthouse-Regisseure. Ich erwarte gar nicht, dass alle so sind wie diese Genies, aber etwas mehr Kreativität wäre trotzdem toll.
            Vielleicht liegt meine Abneigung gegen das moderne Kino bzw. die Streaming-Services ja auch daran, dass ich einen anderen Filmgeschmack oder ein anderes Verständnis von Filmen habe. Ich schaue mir auch sehr gern Filme wie „Die rote Laterne“ von Zhang Yimou an, weil es ein wunderschöner, mitreißender Film ist. DAS ist für mich Kunst und nicht das Disney/DC/Marvel-CGI-Spektakel Nr. 482.

          2. 1. Ja, Streaming… zur Zeit kompliziert. Es gibt schon schlaues, tw. *original IP*, wie man das heutzutage nennt, aber das geht etwas in der Masse unter. Netflix überflutet uns mit Content, weil denen ein bisschen angesichts der künftigen exklusivität von Disney+ die Hosen schlackern. Siehe auch: https://www.theatlantic.com/entertainment/archive/2019/06/warnermedia-and-new-streaming-tv-era/591373/

            2. Ich hatte auch das Gefühl, bei mir wars aber eher, dass ich einfach nicht mehr aufgepasst habe, was im Kino so los ist (und weniger Zeit, kein Random-after-midnight-drittes-programm-schauen mehr). Jetzt habe ich mich zusammengerissen und schaue mehr… Bigelow steht auch auf meiner Liste – nachdem ich erfahren hatte, dass sie Point Break und Strange Days gemacht hatte, bin ich viel offener für die… Kriegssachen :)

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