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„Wie ein riesiger, trauriger Schmetterling“
Recap bis / Inkursion ab/seit 32:38

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Year of Hell @ Memory Alpha

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Kommentare

  1. Hallo Marta + Kuba!

    Die Folge „Year of Hell“ und eure Besprechung haben mir gefallen. Darum wird es jetzt Zeit, dass ich meinen Senf dazugebe! ;)

    Ich habe wieder mal ein paar Anmerkungen. Die Frage, warum sich Chakotay von Annorax einlullen lässt, kann ich als Hobby-Psychologe und Jules Verne-Leser auf 2 verschiedene Arten beantworten.

    1. Die Hobby-Psychologen-Antwort:
    Chakotay leidet am Stockholm-Syndrom.

    2. Die Jules Verne-Leser-Antwort:
    Die Story erinnert z.T. an „20.000 Meilen unter dem Meer“. Zuerst ist da der Name des Bösewichts: „Annorax“ hört sich ähnlich an wie „Aronnax“, der Name des Haupt-Helden in Vernes Roman.
    Bei Verne werden die 3 Helden vom mysteriösen Kapitän Nemo auf seinem einzigartigen U-Boot, der Nautilus, gefangen gehalten. Der Meeresbiologe Aronnax ist von Nemos Schiff, seiner Technik und dem Wissensschatz an Bord fasziniert. Er möchte mit Nemo die Ozeane erforschen, während sein Mitgefangener Ned Land zu fliehen versucht. Am Ende wird Aronnax umgestimmt, nachdem Nemo kaltblütig ein Schiff versenkte. Schließlich können die 3 entkommen.

    Tom nennt Annorax sogar in einer Szene „Nemo“, dadurch ist die literarische Inspirationsquelle unschwer zu erkennen.

    Mir werden hier der SciFi-Kram nur so um die Ohren gehauen. Eine Zeitwaffe, temporale Energie, temporale Schilde, die man braucht um sich gegen Chronoton-Torpedos zu verteidigen… wenn die Star Trek-Autoren mal mit Zeitreisen anfangen, dann kennen sie keinen Bahnhof! Was die Folge für mich gut macht sind die von euch angesprochenen, schönen Momente mit der Crew. Wir sind uns also einig! ;)

    Zum Schluss möchte ich noch auf eine Sache eingehen, die für mich heraussticht. Durch „Trek am Dienstag“ kam ich dazu, mir „Star Trek II“ nochmal anzusehen. In ersten Teil von „Year of Hell“ sind mir darum zwei Zitate aufgefallen, die in beinahe identischer Form im Film vorkommen.

    In „Star Trek II“ schenkt Captain Spock seinem Freund und Admiral Kirk ein Buch und zwar „A Tale of Two Cities“ von Charles Dickens. Kirk liest daraus eine Zeile vor:
    ‚It was the best of times, it was the worst of times.‘

    In „Year of Hell Part I“ setzt der Holodoc im astrometrischen Labor zu einer Rede an und sagt:
    ‚One might say, we’ve seen the best of times and the worst of times.‘

    In „Star Trek II“ absolviert Saavik den Kobayashi Maru-Test. Dabei explodiert die Brücke, alle außer Saavik tun so, als ob sie tot zusammenbrechen würden. Das „Schiff“ in dieser Simulation wird evakuiert. Danach öffnet sich die Tür und Kirk betritt den Raum. McCoy liegt am Boden. Kirk spricht ihn an und benutzt dabei ein Zitat aus dem Lukasevangelium:
    ‚Physician, heal thyself.‘

    In „Year of Hell Part I“ sind der Holodoc und Paris dabei, verletzte Crewmen zu versorgen. Sie haben eine Meinungsverschiedenheit über die nötige Objektivität bei der Behandlung der Patienten und Paris sagt zum MHN:
    ‚Physician, heal thyself.‘

    Auch das ganze Szenarion mit einer ausweglosen Situation, in der das Raumschiff von Feinden zerstört und durch einen Befehl des Captains evakuiert wird, ist sehr ähnlich. Ich finde diese Parallelen viel zu offensichtlich, um sie als Zufall abzutun. Die Autoren MÜSSEN sich hierbei etwas gedacht haben!

    Viele Grüße,

    Michael

    1. Danke für den Input, ich unterstütze die Jules-Verne-Theorie, die passt viel besser zu der Zitat-Verliebtheit von Star Trek, die du ja auch beobachtest.
      …und meine Simpsons-Zitat-Verliebheit wollte eigentlich unbedingt noch dieses Meisterwerk, die „blurst of times“ gewürdigt wissen!

      1. So ne Schimpansen-Truppe würde vllt bessere Skripte schreiben als dass was ich in den letzten 10 Jahren bei Star Trek gesehen habe…

          1. Tja, Kuba: Genau DAS macht mir Sorgen! CBS wird jetzt eine Super-KI erschaffen, um die Skripte zu schreiben. Wenig später wird das Franchise von KI-gesteuerten Serien überrannt und Michael ‚Erzengelin‘ Burnham muss uns retten.

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