Selten so viel über Spinnen gelernt wie bei diesem Highlight auf Worldbuilding.SX:

„[…] Their bodies are covered in a variety of specialised hair like structures that give them not one but two extra senses, and they’ve got extra bits in their knees that give them yet another one. The suit is basically going to annihilate any option of using those (especially the hairs for sensing air motion, which in some spiders are sensitive enough to pick up on the pressure caused by a laser pointer).“

Der Mond macht ein Comeback auf diversen Todo-Listen und NYT befragt, anders als der Aufhänger dieses Artikels (Picasso, John Lennon, Megaschnarch) die richtigen Leute: Weirdos, Hippies, Softies, na ja dann doch auch Machos, kurz: Künstlerinnen und Künstler. Die Antworten bilden ein gutes Spektrum von Bescheidenheit, Praktikabilität, Narzissmus und Ironie ab. Hier ein paar rausgerissene Zitate, grob sortiert nach Sympathie:

  1. „So what I can put on the moon is an observation: My insignificance in relation to the universe“
  2. „I limp because of arthritis […] but on the moon I could be mobile, and able to carry my camera.“
  3. „I’d find it hard to make any work up there“
  4. „For every female child born on Earth, one sexist, white supremacist adult male would be shipped to the moon.“
  5. „So maybe they should create a clone of Picasso; he could go off and explore“
  6. „So maybe I would be qualified for a moon mission.“ #humblebrag
  7. „my first creative act [sic] after landing on the moon would be to unzip my spacesuit and pee into gravity-less [sic] space“
  8. „It’s a sphere and I want to turn it into a perfect square. That’s the dream.“

Wer Ratespiele mag, hier sind die Künstler_innen, allerdings sortiert nach der Länge ihrer Wikipedia-Artikel (de): Ai Weiwei, Hito Steyerl, Daniel Libeskind, Laurie Anderson, Thomas Ruff, Tacita Dean, Kara Walker, Eric Fischl.

Kara Walker erwähnt noch dieses fantastische Stück Comedy (?) von Gil Scott-Heron. Diese ganze Aktion erinnert mich auf an NASAs Nuke-the-Moon „Plan“ aus den 50ern. Dazu empfehle ich einen Beitrag aus dem Bugle Podcast (RIP; mit pre-HBO John Oliver):

„President Eisenhower has received no plaudit for, years before Kennedy, looking up at the moon from the Oval Office window, and say to himself: ‚Hey, I bet we can blow that shit up.'“

Die neuesten Auswüchse der selbstlernenden Systeme. Als jemand der sich angeblich atypisch Pullover auszieht (Kopf-rein-Arm-rein-Arm-rein statt Bund-hochziehen-Alles-auf-links-statisch-aufgeladen) fühle ich mit diesen Legowürstchen.

  • Wieso diese Gesichter! Aaaargh. Wie können die so exakt-50%-angespannt bleiben!
  • Bitte auf Mister „Geodesic“ achten. Was macht der da unter seiner Achsel!
  • Money Shot: ganz am Ende, „Failure Case for T-Shirt Controller“, das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen.
  • Boingboing: „they taught body-shame to an AI, leaving it with an unstoppable compulsion to clothe itself before the frowning mien of God.“
  • Im Radio lief gerade Everything Is Recorded, was ich als Soundtrack zu diesem Video sehr empfehlen kann.

George Orr träumt so, dass seine Träume am nächsten Morgen wahr werden. Nur er selbst behält Erinnerungen an die Welt, wie sie früher war, während es für alle anderen Menschen so ist, als wäre schon immer alles so gewesen wie Orr es erträumt hat. Traumatisiert von dieser ungewollten Macht versucht sich Orr mit illegalen Medikamentenrationen wach zu halten und bekommt zur Strafe obligatorische Therapiesitzungen bei einem Traumspezialisten verordnet. weiterlesen

Wieso wir die letzten Tage so viel Oumuamua-Clickbait vermeiden mussten:

Such language, especially from a source like Harvard scientists, is catnip for online news editors, with the possibility of using phrases like „aliens,“ and „mysterious cigar-shaped object,“ and „Harvard researchers“ in the same headline. […] „Some of us are more conservative, of course,“ [astrophysicist Katie Mack] continued. „And it surely varies by field. But in my area (astrophysics/cosmology), there’s generally no downside to publishing something that’s (a) somehow interesting and (b) not completely ruled out, whether or not it ends up ‚the right answer.'“

In Farside ist eine Reihe flacher Charaktere in eine mäßig spannende Krimigeschichte verwickelt, die sich auf einer Raumstation auf der dunklen Seite des Mondes abspielt. Die Aufgabe ist das Herstellen und Positionieren riesiger Spiegel, die der Erhebung von Daten und Bildern eines neu entdeckten erdähnlichen Planeten dienen sollen. Mehrere Projekte konkurrieren darum, die ersten zu sein, die genauere Beobachtungen liefern können. weiterlesen

Science Fiction ist angeblich überall (und weiß es nicht mal) – wo findet man sie im November?

5. November: Cory Doctorow von boingboing.net stellt in Kooperation mit dem schönen Otherland Berlin seinen neuen Sci-Fi-Roman Walkaway vor. Geht hin, wenn ihr mehr über seine Vision einer nahen Zukunft erfahren wollt, in der quasi die Replikator-Utopie wahr geworden sind.

Ab 8. November ist auf arte die französische Science-Fiction-Serie Ad Vitam zu sehen: der Tod ist besiegt (durch die angenehm klingende Technologie des Regenerationsbads, mmmh), aber nicht alle akzeptieren die neue Unsterblichkeit. Vielversprechend: „Dieses Programm ist nicht für empfindsame Zuschauer geeignet.“

16. & 17. November: Das Berlin Sci-Fi Filmfest, über das wir letztes Jahr berichteten, findet wieder statt! Begebt euch ins Babylon Berlin für ausgewählte spacige, kreative, trashige, fetzige No- bis Low-Budget-Produktionen!

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