Alles, was man gerne von Borisov (weniger berühmt und weniger zigarrenförmig als der erste interstellare Eindringling, ʻOumuamua), wissen würde, u.a.: kommt er wirklich aus einem anderen Sonnensystem?

„[S]ix suggestions have been made as to how this might be something else. Four of them are quite definitely wrong. The other two would be really unlikely.
[…]
So this object almost certainly got sent to us long, long ago, from a star far, far away. (But as stated above, not from a galaxy far, far away.)“

Im Moment übernehmen wechselnde Comedians jeweils für kurze Zeit Tig Notaros (Jett Reno in Discovery) Twitter-Account. Alle Posts sind von kondensierter Qualität und manchmal sci-fi-ig, wie diese Kurzgeschichte von @cambrewhaha:

„The year is 2050. The climate has collapsed. The rich live in floating mega structures above a constant super storm. The rest of human race is slowly dying from Vape Lung. The only thing that connects us all….. are the sick ass clouds.“

Cory Doctorows Aussteiger, die Walkaways, haben ziemlich interessante Ideen und ein gutes Herz. So spannend die abstrakten Sci-Fi-Aspekte sind, so blass bleiben allerdings die Charaktere und ihre Abenteuer.

Die Prämisse ist vielversprechend: In einer nahen Zukunft ist die Ressourcenknappheit durch modernste Recycling- und 3D-Drucker-Technologie so gut wie besiegt. Dennoch sind kapitalistische Strukturen nicht nur übrig geblieben, sondern haben sich noch mehr ins Extreme gesteigert. Eine Handvoll megareicher „Zottas“ versucht durch künstliche Waren-Verknappung und Überwachung an der Macht zu bleiben. Eine neue weltweite Bewegung der „Walkaways“ beschließt sich dem entgegenzustellen, indem sie einfach buchstäblich weggehen und in unbewohnten Gebieten oder verlassenen Städten ihr eigenes Ding machen. weiterlesen