2 Kommentare

„Wie konservativ sind Holoprogramme?“
Recap bis / Familienberatung ab 16:14

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Real Life @ Memory Alpha

Kommentare

  1. Hi Marta und Kuba!

    Ich sehe die Folge ähnlich wie ihr. Warum hat der Holodoc solche sexistischen und rassistischen Ansichten? Dafür gibt es in-Universe keine Erklärung, es geht wie ihr richtig sagt nur auf die Ideen des Autors zurück.

    Die Anspielung auf den Film „Pleasantville“ funktionierte für mich nur am Anfang, weil die Story hier weniger Tiefgang hat als im Film. Wenn ich es richtig in Erinnerung habe, geht es dort ja gerade um gesellschaftliche Veränderungen und das Aufbrechen alter Vorstellungen. Der Holodoc scheint seine ziemlich fragwürdige Einstellung zum Familienleben eher noch zu kultivieren.

    Den Tod des Mädchens fand ich auch emotional. Trotzdem wirft diese Episode eine Frage auf, die ihr schon mal angesprochen habt: Hat der Holodoc ein anderes Verhältnis zu den Hologrammen auf dem Holodeck, weil er selbst ein Hologramm ist? Im ersten Moment würde ich sie mit „Ja“ beantworten. Der Doc ist gewissermaßen Datas Nachfolger und führt seine „Tradition“ weiter. Bei Data waren es die Exocomps, die ein Bewusstsein entwickelten und von ihm als eigenständige Lebensform anerkannt wurden. Der Holodoc setzt sich in den späteren Staffeln für Hologramme ein und fordert, dass sie Rechte bekommen sollten. Wenn er sich aber dafür einsetzt, warum fängt er dann nicht bei den Hologrammen auf dem Holodeck an? Letztendlich benutzt er sie genauso wie seine „organischen“ Kollegen als Simulationen und künstliche Figuren, die man nach Belieben an- und ausschalten oder verändern kann. Am Anfang kreierte er sich eine „perfekte“ Familie und sah darin kein moralisches Problem. Danach kam B’Elanna und änderte ein paar Parameter. Auch das verursacht keine Gewissensbisse von wegen „Hologramme haben Rechte“. Als dann eine der Holofiguren „stirbt“ ist das dann aber plötzlich ein großes Drama! Warum eigentlich? Was unterscheidet die „Holofamilie“ von den Figuren in Toms Holoprogrammen „Beach Ressort“, „französische Bar/Bordell“, „Captain Proton“ usw.? Das entscheidende Kriterium bei Hologrammen war immer, dass sie ein Bewusstsein entwickeln, wenn sie lange Zeit aktiv sind. Wir wissen aber gar nicht, wie lang die Holofamilie tatsächlich lief! In meinen Augen ist das alles nicht durchdacht und schlüssig.

    Die B-Story ist ein typisches Phänomen der Woche. Das habe ich in der Serie schon oft genug gesehen.

    Die „Fair Haven“-Episoden werden später noch mal problematisch was Hologramme angeht, aber das werden wir diskutieren wenn es soweit ist! ;)

    Live Long and Prosper!

    Michael

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